Unsere wichtigsten Leistungen im Überblick

Wir sind eine Schwerpunktpraxis für die ...

Erkennung und Behandlung aller Hautkrankheiten insbesondere bei schwerwiegenden und chronisch-entzündlichen Verläufen

(z.B. schwere Schuppenflechte, z.B. Lupus erythematosus/ Schmetterlingsflechte, Sklerodermie, Dermatomyositis oder andere sogenannte Autoimmunkrankheiten, z.B. schwere Akne)

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Behandlung chronischer Wunden mit Schwerpunkt „Diabetisches Fußsyndrom“

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Erkennung und Behandlung von Infektionen der Haut

(z.B. ausgeprägter „Fußpilz“, z.B. wiederkehrende Wundrosen, z.B. Borreliose nach Zeckenbefall, z.B. sexuell übertragbare Krankheiten)

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Wir bieten selbstverständlich auch an:

Erkennung und Behandlung allergischer Erkrankungen

(Ekzeme, Heuschnupfen, Arzneimittel- und Nahrungsmittelallergien, Hyposensibilisierungsbehandlungen, Systemtherapie des schweren atopischen Ekzems)

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Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Hautkrebs bzw. Hautkrebsvorstufen.

Konservative und operative Entfernung von Hautkrebs bzw. Hautkrebsvorstufen

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Impfungen

(z.B. FSME, Grippe etc.)

Erkennung und Behandlung beruflich verursachter Hautkrankheiten

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Erkennung und Behandlung aller Hautkrankheiten insbesondere bei schwerwiegenden und chronisch-entzündlichen Verläufen

Eine der häufigsten chronisch – entzündlichen Hautkrankheiten ist die Schuppenflechte (Psoriasis), von der ca. 2% der Bevölkerung betroffen ist. Sie verläuft vielfach mild und kann unter wirkstoffhaltigen Salben abheilen. Psoriasis kann aber immer wiederkehren und bei einem Teil der Patienten sind u.U. große Hautflächen ohne Heilungstendenz bzw. auch Nägel, Kopfhaut oder Intimbereich befallen. Psoriasis-Patienten fühlen sich oft ausgegrenzt und verstecken ihre Krankheit. Besonders schwer betroffen sind Patienten, bei denen eine Gelenkbeteiligung besteht. In den letzten Jahren sind viele neue Medikamente für die Psoriasis zugelassen worden, die es erlauben, individuell zugeschnittene Therapien einzusetzen, die eine komplette Erscheinungsfreiheit ermöglichen. Wir bieten das gesamte Spektrum insbesondere auch systemischer Therapien bei schwerer Psoriasis vulgaris, Psoriasis arthropatica und seltenen Sonderformen an.

Die äußere Haut und die Schleimhäute unseres Körpers sind eines unserer größten „Immun- Organe“. Bei sogenannten „Autoimmunerkrankungen“ = Systemerkrankungen des gesamten Körpers, die häufig dem rheumatischen Formenkreis zugerechnet werden, laufen schon in der Frühphase der Erkrankungen entzündliche Prozesse in der Haut ab. Früher waren lebensbedrohliche Verläufe nicht selten. In den letzten Jahren ist die Prognose dieser Erkrankungen deutlich günstiger geworden. Das wird zurückgeführt auf die verbesserte Früherkennung, die sich auf die klinischen Symptomen und den Nachweis von charakteristischen Blutwerten (Auto-Antikörper) stützt. In der klinischen Diagnostik und Differentialdiagnostik von Autoimmunerkrankungen, die mit Hautbeteiligungen einhergehen können (Lupus erythemotosus, Sklerodermie, Dermatomyositis, Vaskulitis, Pemphigus vulgaris und bullöses Pemphigoid, Zöliakie/Dermatitis herpetiformis DUHRING) und in der Auto-AK – Diagnostik (die in unserem Praxislabor erfolgt) verfügen wir seit vielen Jahren über weitergehende spezielle Kenntnisse, die auch im Rahmen von Konsultationen ärztlicher Kollegen genutzt werden.

Die Akne vulgaris ist eine Erkrankung der Talgdrüsen in der Haut, die mit Beginn der Pubertät auftritt. Minimale Akne mit wenig Komedonen (“Mitesser“) treten bei fast jedem Jugendlichen auf. Der Verlauf einer Akne wird durch das Zusammenspiel von erblichen Anlagen, einer gesteigerten Talgproduktion, hormonellen Veränderungen , einer stärkeren Verhornung insbesondere der Talgdrüsenausführungsgänge , der Besiedlung mit bestimmten Mikroben sowie entzündlichen Reaktionen gesteuert. Akne ist kein kosmetisches Problem, sondern eine durchaus langwierige und behandlungsbedürftige entzündliche Hautkrankheit, die bei schwererem Verlauf und unbehandelt Narben hinterläßt. Dermatologen verfügen über ein großes Arsenal von gut wirksamen Akne-Medikamenten, die individuell auf den Patienten zugeschnitten werden können und die insbesondere dann erfolgreich wirken, wenn sie regelmäßig über längere Zeit angewendet werden.

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Behandlung chronischer Wunden mit Schwerpunkt Diabetisches Fußsyndrom

Hautwunden entstehen durch äußere Verletzungen(z.B. Schnitt- Stich- Schürf- Druck- oder Verbrennungswunden) oder durch Druck von innen (z.B. knöcherner Druck bei Dekubitus/ Bettlägerigkeit). Heilen Wunden innerhalb von 6 bis 8 Wochen nicht ab, sind es „chronische“ Wunden. Eine verzögerte Wundheilung entsteht, wenn Infektionen hinzutreten und/ oder wenn schwerwiegende chronische Erkrankungen vorliegen (z.B. Diabetes mellitus., schwere innere Organerkrankungen, schwere venöse und arterielle Durchblutungsstörungen, schwere Lymphabflußstörungen, auch bei schwerem Vitaminmangel). Besonders schwierig zu behandeln sind Fußwunden bei Langzeit- Diabetikern(„Diabetisches Fußsyndrom“). Die Entstehungsursachen sind vielfältig (anhaltende Druckeinwirkungen durch ungeeignete Schuhe, Fußfehlstellungen, Pilzinfektionen der Haut, Bakterieninfektionen der Wunde, Durchblutungsstörungen der Beine viel zu hohe Blutzuckerwerte). Schon die Erkrankung an Diabetes mellitus allein hat eine verzögerte Wundheilung zur Folge. Alle weiteren Risikofaktoren verhindern noch zusätzlich eine rasche Wundheilung. Die Behandlung diabetischer Fußwunden erfordert Geduld und spezielle Erfahrungen, um die Entwicklung tiefer, aufsteigender, nur noch schwer beherrschbarer Weichgewebsinfektionen zu vermeiden und der Amputation von Zehen, Vorfüßen oder sogar Unterschenkeln vorzubeugen. Unser Praxisteam mit 3 Wundschwestern (nach ICW zertifiziert ) bietet eine umfassende, qualifizierte und leitliniengerechte Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms mit dem Ziel der Amputationsvermeidung an. Wir arbeiten dabei eng mit den behandelnden Diabetologen und Hausärzten zusammen und kooperieren mit anderen Fachgebietsärzten ebenso wie mit staatlich anerkannten Podologen und Orthopädieschuhmachern. Unsere „Fußsprechstunde“ findet jeden Montag und Dienstag statt.

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Hautinfektionen

Eine gesunde und intakte Haut schützt unseren Organismus vor Infektionen durch Viren, Bakterien und Pilzen. Oft sind kleinste Verletzungen die Ursache dafür, dass krankmachende Keime in tiefere Hautschichten eindringen und Infektionen auslösen.

Die häufigsten Hautinfektionen werden durch Pilze verursacht. Obwohl Pilzinfektionen der äußeren Haut keine akuten lebensbedrohlichen Erkrankungen sind, wird ihre Häufigkeit und Bedeutung stark unterschätzt. Pilzinfektionen erfüllen alle Kriterien einer Infektion(Pilzerreger sind nachweisbar- übertragbar- anzüchtbar- krankmachend/pathogen), können sich -am häufigsten an den Füßen - extrem langsam über Jahre und Jahrzehnte an der Hautoberfläche ausbreiten und die obersten Hautschichten sowie die Nagelplatten zerstören. Untersuchungen an über 10.000 unausgewählten Personen ergaben, dass ca. 50 % aller Personen, die älter als 60 Jahre waren, an Fuß- und Nagelpilz erkrankt waren. Bei schweren chronischen Erkrankungen (Diabetes mellitus) waren sogar 80% der Patienten betroffen. Infolge der Zerstörung der obersten Hautschicht durch Pilze können insbesondere bakterielle Krankheitserreger in die tieferen Haut schichten eindringen und zu lebensbedrohlichen Weichgewebsinfektionen (z. B. eitrige Nagelbettentzündung- Erysipel/ Wundrose - eitrige Phlegmone) bis hin zur Sepsis/ Blutvergiftung führen. Wir behandeln Patienten, die unter einer Fußpilzinfektion leiden, sowohl mit Tabletten als auch mit verschiedenen äußerlichen Maßnahmen immer dann, wenn durch die Voruntersuchungen in unserem mykologischen Labor der Pilznachweis gelingt und die genaue Pilzart feststeht. Erst wenn der Pilz genau klassifiziert ist, wird eine gezielte Behandlung festgelegt. Die Behandlung von Fußpilz ist oft langwierig, aber mit Geduld und Konsequenz auch heilbar.

Die sogenannte Lyme- Borreliose ist eine Hautinfektion durch schraubenförmige Bakterien, die durch Zeckenbisse auf den Menschen übertragen werden. Die Erkrankung ist schon sehr lange bekannt, aber erst seit ca. 25 Jahren verfügt man über die diagnostischen Voraussetzungen, um eine Borrelien - Infektion frühzeitig nachweisen zu können. Die Früherkennung und die Frühbehandlung ist wichtig, damit eine Spätinfektion der Muskeln, Gelenke oder des Nervensystems verhütet wird. Im Frühstadium I entwickelt sich nur in 50 % der Fälle typischerweise in der Umgebung der Einstichstelle eine sich ausbreitende „Wanderröte“. Allerdings treten nicht selten auch untypische Hautrötungen auf.- Im Stadium II werden die Borrelien über das Blut im Körper verteilt und können grippeartige Beschwerden mit Gelenk- Muskel- und Kopfschmerzen verursachen. Bleibt die Infektion unerkannt, können im Spätstadium III sehr unterschiedliche Symptome auftreten, die nicht immer gleich an Lyme-Borreliose denken lassen. Bei rechtzeitiger Erkennung und Behandlung führt eine Antibiotika-Therapie in 85-100% zur kompletten Heilung.

Wir verfügen über eine langjährige klinischer Erfahrung bei der Erkennung von Borrelieninfektionen und können unseren Patienten auch bei dieser Erkrankung Diagnostik, Labordiagnostik und Therapie aus einer Hand anbieten.

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Das atopische Ekzem/die Neurodermitis

Das atopische Ekzem/die Neurodermitis ist eine anlagebedingte, chronisch- rezidivierende Ekzemerkrankung, die oft gemeinsam mit allergischem Heuschupfen und allergischem Asthma vorkommt. Charakteristisch sind starker Juckreiz und trockene Haut. Erste Krankheitszeichen können schon im Säuglingsalter auftreten. Die Ursachen sind bis heute nicht restlos klar.

Die Haut der Atopiker reagiert oft allergisch auf Umweltsubstanzen (Nickel, Hausstaub, Pollen, Tierhaare, Pilzsporen, Nahrungsmittel), ist anfälliger für Hautinfektionen, produziert weniger Talg und zeigt eine verminderte Wasserbindungskapazität.

Eine Hautempfindlichkeit besteht lebenslang, wenngleich bei vielen Neurodermitikern die Ekzemintensität nach dem 30.Lebensjahr abklingt.

Patienten mit atopischem Ekzem müssen sehr umfassend untersucht werden, um möglichst alle Provokationsfaktoren zu erfassen (Kontrolle des Blutbildes, Bestimmung von IgE-Antikörpern, Ausschluß von Infektionen, Durchführung von Läppchentests und Pricktests, Durchführung von Hautfunktionstests), müssen ausführlich beraten werden (Meidung ekzemauslösender Faktoren, Anwendung optimaler Hautpflegeprodukte) und benötigen im Ekzemschub eine intensive Behandlung mit Medikamenten.

Für extrem schwere Krankheitsverläufe stehen seit wenigen Jahren auch für das atopische Ekzem moderne Systemtherapien zur Verfügung.

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Konservative und operative Entfernung von Hautkrebs bzw. Hautkrebsvorstufen

Jeder Mensch altert und mit ihm seine Haut. Im Laufe des Lebens treten nach und nach u.U. störende Hautveränderungen auf, die völlig harmlos sind(„Alterswarzen“, „Stielwarzen“), aber auch Hautkrebsvorstufen und echter “heller“ sowie „dunkler“ Hautkrebs.

Statistiken zeigen eindeutig, dass das Hautkrebsrisiko mit zunehmendem Alter ansteigt.

Ein Großteil unserer Bevölkerung erreicht heute glücklicherweise ein hohes Lebensalter. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen eine wichtige Maßnahme, um gefährliche Hautveränderungen auszuschließen und vorzubeugen.

„Weißer Hautkrebs“ entwickelt sich aus Vorstufen(„aktinische Keratosen“) in der Regel langsam über mehrere Jahre.

„Schwarzer Hautkrebs“ kann sich entwickeln, wenn sogenannte „Muttermale“ wachsen und /oder sich farblich verändern.


Hautkrebs ist zu 100% heilbar, wenn Vorstufen oder Frühstadien rechtzeitig erkannt und entfernt werden.


Eine Hautkrebsvorsorgeuntersuchung beim Hautarzt ist völlig schmerzlos und schließt die Beratung, wie man Hautkrebs erkennen sowie vorbeugen kann, mit ein. – Das sogenannte „ Hautkrebs- Screening“ wird ab dem 35.Lebensjahr von allen Krankenkassen übernommen.

Wir empfehlen diese Vorsorgeuntersuchung unbedingt und schätzen gern Ihr individuelles Risiko ein. Hautärzte haben bei der Erkennung von Hautkrebs und Hautkrebsvorstufen eine sehr große fachliche Kompetenz und können auch schwierige Befunde zielgerichtet abklären und behandeln.

Auf die Haut begrenzte Krebsherde oder Hautkrebsvorstufen entfernen wir in unserer Praxis entsprechend den Leitlinien ambulant chemochirurgisch oder operativ, in örtlicher Betäubung und unter ästhetischen Gesichtspunkten.

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